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Fridas Weg



Frida, eine Kunststudentin mit Handicap, baut ihre erste Ausstellung auf. In ihren Bildern spielt ihre Behinderung scheinbar keine Rolle. Unerwartet konfrontiert ihre jüngere Schwester Karla sie mit Aufzeichnungen des Großvaters, der als junger Arzt während der NS-Zeit an der Kindereuthanasie beteiligt war. Obwohl ihr Freund Jannis davon abrät, beginnt Frida mit der Lektüre der Dokumente. Dabei entdeckt sie die Zeichnungen des behinderten Mädchens Annegret, die damals vom Großvater in einer Kinderfachabteilung 'behandelt' worden war.

Langsam und schmerzlich realisiert Frida, dass ihr Leben in dieser Zeit ebenso gefährdet gewesen wäre wie ihre Kunst. Sie entscheidet sich, ihre Ausstellung um einige kleine Werke zu erweitern.

Das Stück verknüpft das Thema Behinderung und Kunst mit Fragen nach der verleugneten Verantwortung der Täter für die Kindereuthanasie in der NS-Zeit.

Die Inszenierung will zur aktuellen Diskussion über Inklusion und Wert und Verwertbarkeit von Leben beitragen.


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